Sommerausklang im Tierpark Dählhölzli Bern


IMG_5579Nachdem für heute der letzte schöne Sommertag angekündet worden war, entschloss ich mich zu einem weiteren Zoobesuch um nochmals ein paar schöne Tierfotos zu machen.

Als Ziel hatte ich mir diesmal den Tierpark Dählhölzli in Bern ausgesucht. Obwohl ich bereits mein zweites Studium in Bern absolviere, hatte ich es noch nie ins Dählhölzli geschafft. Wie bereits vor meinem letzten Zoobesuch hatte ich mich vorgängig über die Haltungsbedingungen informiert. Diese werden allgemein sehr geachtet. Das Leitbild des Tierparks Bern lautet „Mehr Platz für weniger Tiere“. So findet man dort vor allem einheimische Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Ausserdem engagiert sich der Tierpark im Bereich der Arterhaltung und beteiligt sich an entsprechenden Zucht- und Auswilderungsprogrammen.

Zooplan Tierpark Dählhölzli Bern

Zooplan Tierpark Dählhölzli Bern

Von der Anlage war ich absolut begeistert. Sie ist riesig (15,5 Hektaren) und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Dabei ist nur der Kernteil des Tierparks kostenpflichtig. Der grosse Waldbereich, welcher von Wisenten und Rothirschen bewohnt wird, ist frei zugänglich. Ebenso die Gehege am Aare-Ufer entlang. Dort findet man z.B. Steinböcke, Biber, Otter, und wunderschöne Krauskopfpelikane. Zudem gibt es vor dem Haupteingang einen Kinderzoo mit Ziegen, Schafen, Ponys, Kaninchen, Meerschweinchen, Alpakas etc.. Ebenfalls noch ausserhalb des kostenpflichtigen Teils befindet sich die Anlage mit den Waschbären, wo man die kleinen Banditen aus nächster Nähe beobachten kann.

IMG_1299Im Zentrum des Parks gib es dann zahlreiche, unglaublich vielfältige Anlagen. Neben dem Vivarium, der Seehundeanlage und einer extra Halle für die Papageitaucher gehört der Bärenwald zu den Hauptattraktionen. Er ist das Zuhause der beiden ussurischen Braunbären ‚Misha‘ und ‚Masha‘ sowie eines Wolfsrudels.

Auf eine weitere Aufzählung der Tierarten verzichte ich an dieser Stelle. Es sind rund deren 250. Eine komplette Artenliste findest du auf der Webseite des Tierparks.

Ein Besuch des Tierparks kann ich dir nur wärmstens empfehlen. Das umliegende Naturschutzgebiet ist traumhaft zum spazieren und verweilen. Auf jeden Fall werde ich in Zukunft wohl öfter mal hier anzutreffen sein. Ausserdem will ich den Ausflug bei nächster Gelegenheit noch zusammen mit Renato wiederholen.


Da ich noch Termine hatte, war ich heute leider erst gegen Mittag im Tierpark war. Dass die Mittagszeit nicht der ideale Zeitpunkt ist um Tiere zu beobachten bzw. Fotos zu machen war mir klar.

Wie erwartet hielten die meisten Zoobewohner bei meiner Ankunft gerade Siesta. Der Eisfuchs lag wie ein toter Käfer auf dem Rücken und sonnte seinen Bauch. Ebenso die Seehunde. Die Wisente, die Moschusochsen und die Elche lagen abseits im Schatten der Bäume. Und von den Braunbären, Leoparden und Wölfen war nichts zu sehen.

IMG_1430Nun gut… Wenigstens die Fische und die meisten der Vögel hatten sich nicht verkrochen. So verweilte ich etwas bei den wunderschönen Russköpfchen und den Papageitaucher. Dann ging es weiter zum Aquarium. Während ich mich vor meinen ersten Zoo-Fotos schlau gemacht hatte, wie man gute Aufnahmen durch ein Gitter hinbekommt, hatte ich es versäumt, mich über das Fotografieren von Aquarium-Bewohnern zu informieren. Entsprechend kam ich als blutige Anfängerin mit den speziellen Verhältnissen überhaupt nicht klar. Und so gab es anstatt schöne Fotos einen Eintrag auf der To-Learn-Liste;-)

Als es schon fast Zeit zum Gehen war, kehrte dann Leben im Tierpark ein. Die Tiere kamen langsam aus ihren Verstecken hervor und zeigten sich zunehmend munterer. Wie gerne wäre ich noch eine Weile geblieben! Aber wie schon erwähnt, wird der nächste Besuch im Dählhölzli sicher nicht allzu lange auf sich warten lassen.




Tier- und Erlebnispark Seeteufel Studen


IMG_0768-BearbeitetDer heutige freie Tag und das wunderschöne Wetter schrien förmlich nach einer Wiederholung meiner kleinen Foto-Safari vom Samstag. Ich wollte unbedingt nochmals Tierbilder machen. Deshalb entschied ich mich spontan zu einem Ausflug in den Tier- und Erlebnispark Seeteufel in Studen.

Den kleinen nahegelegenen Zoo kenne ich aus meiner Kindheit. Schöne Erinnerungen! Die Tierwelt dort ist sehr vielfältig. Neben Kattas, Erdmännchen, Zebras, Fischen und vielen anderen Tierarten gibt es auch einen Streichelzoo, wo vor allem Zwergziegen angefasst und gefüttert werden dürfen.

Zudem warten unzählige Spiel- und Vergnügungsmöglichkeiten wie ein kleiner Zug, Mini-Velölis, Hüpfburgen, Autoscooter usw. auf die kleinen Gäste. Verpflegung gibt’s im Park-eigenen Restaurant.

IMG_0808-Bearbeitet-3Nachdem mich die Tierhaltung bei meinem Ausflug am Samstag nicht ganz so begeistert hatte, sprach mich die Lebensumgebung der Zoobewohner hier deutlich mehr an. Wie ich vorgängig recherchiert hatte, wurde der Seeteufel im Zoobericht 2014 des Schweizer Tierschutz STS sehr gut bewertet. Somit habe ich ein gutes Gefühl, den Park mit einem Besuch zu unterstützen.

Falls du eigenen Nachwuchs hast oder dir für den Zoobesuch welchen ausleihen kannst, wirst du mit einem Ausflug in den Seeteufel auf Begeisterung stossen. Aber auch für grosse Kinder kann ich einen Besuch des Parks sehr empfehlen. Die Eintrittspreise sind dabei recht human und der Park ist von März bis Oktober jeden Tag geöffnet.

Trotz wunderschönem Spätsommer-Wetter waren heute aber nicht allzu viele Besucher im Park. Ideal um in Ruhe Fotos zu machen. Was ich allerdings gewaltig unterschätzt hatte, war der Einfluss der Sonne. Am Samstag war es bewölkt gewesen, ab und an waren sogar einige Tropfen Regen gefallen. Im ersten Moment erschien mir das sonnige Wetter von heute als vorteilhafter. Doch schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Je nach Winkel zur Sonne entstanden störende Schatten auf Tieren und Umgebung. Als blutige Anfängerin hatte ich grosse Mühe, damit umzugehen.

Schlussendlich sind dann trotzdem einige schöne Bilder entstanden und ich habe den Tag sehr genossen.




Kameraerkundungstour im Raubtierpark


Ganz ehrlich, mit Fotografieren hatte ich bis jetzt ja mal gar nichts am Hut. Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Kamera meines Smartphones meinen Ansprüchen vollends genügt (was sie im Grunde ja auch tat).

Seit anfangs Woche bin ich nun aber stolze Besitzerin einer Canon EOS 700D. Nachdem ich zu Hause bereits etwas experimentiert hatte, wollte ich heute einen ‚richtigen‘ Test machen.

Eigentlich mag ich am liebsten Tiere fotografieren. Da wegen einer Verabredung am Abend nicht allzu viel  Zeit blieb, entschloss ich mich zu einem kurzen Ausflug in den Raubtierpark Subingen. Obwohl ich in Subingen aufgewachsen bin, war ich bis heute nie in dem Tierpark, der etwas ausserhalb des Dorfes im Industriegebiet liegt.

Das Wetter erschien mir nicht so gut. Kein einziger Sonnenstrahl. Aber die Neugier siegte und ich machte mich auf in René Stricklers Raubtierpark. Ganz ehrlich gesagt, war ich vom Park mässig begeistert. Die Gehege sind recht lieblos und klein. Insgesamt wirkt die Anlage nicht so gepflegt wie ein ‚richtiger‘ Zoo.

Nichts destotrotz zückte ich die Kamera und nahm die Einstellungen gemäss Beschreibung in meinem kleinen Foto-Büchlein vor. Zeitautomatik, kleinste Blendenzahl, möglichst nahe ans Gitter. Und wow, was soll ich sagen….. Auf den Fotos sieht man Tiere – und ich meine NUR Tiere. Nicht wie bis anhin Zaun mit etwas verschwommenem Fell dahinter.