Gnocchi alla romana


Da ich von meiner Mutter wegen Nichtgebrauch einen Beutel Griess geerbt hatte, plante ich schon länger mal wieder gnocchi alla romana zu machen. Nach all den Weihnachts- und Silvesteressen kam der Plan gestern Abend endlich zur Umsetzung. Bisher hatte ich den fertig gekochten Griessbrei immer auf einem Backpapier glatt gestrichen und dann in Quadrate geschnitten. Viele Original-Rezepte sehen eigentlich vor, dass Kreise ausgestochen werden. Das war mir bisher aber immer zu aufwändig, auch wenn es gratiniert schlussendlich natürlich viel mehr hermacht als meine Quadrate. Auf YouTube bin ich nun auf die Idee gestossen, aus dem fertigen Griessbrei Rollen zu formen und diese nach einiger Zeit im Kühlschrank in Scheiben zu schneiden. Das Vorgehen ist im Prizip also genau gleich wie wenn man Sablés macht. Es hat supper geklappt und ging viel schneller als die anderen Varianten.

Zu den Gnocchi alla romana gab es einen Tessinerbraten, den ich fertig gekauft hatte. Zusammen mit einem halben Sellerie, einigen Stangen Lauch, Karotten und 7 dl Fleischbuillon hatte ich ihn für gut 2 Stunden im Ofen. Zwischendurch habe ich ihn gewendet und mit 3,5 dl Rotwein übergossen. Damit der Ofen für die Gnocchi frei wurde, habe ich den Braten in Stücke geschnitten, das Gemüse zu einer Sauce püriert und alles in eine Pfanne zum Wärmen gegeben.

Hier nun aber das Rezept für die Gnocchi alla romana:

Zutaten

  • 250 g Grieß
  • 1 l Vollmilch
  • 100 g Butter
  • 2 Eigelb
  • 150 g Parmesankäse gerieben
  • gut 1 KL Salz
  • Muskatnuss und wenig Pfeffer

Zubereitung

  • Milch, ca. 25 g Butter, Salz, Muskantnuss und Pfeffer aufkochen
  • Griess unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen einrieseln lassen und bei kleinster Hitze zu einem Brei einkochen. Ev. zugedeckt ca. 10 min quellen lassen.
  • Mit einer Kelle die zwei Eigelb gut unterrühren
  • Die Hälfte des Käses ebenfalls unterrühren
  • Die Hälfte des noch warmen Breis auf ein Backpapier geben, zu einer Wurst formen und satt einrollen. Die Papierenden zudrehen. Mit der zweiten Hälfte genau gleich verfahren.
  • Die beiden Rollen für mind. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Die abgekühlten Rollen in ca. 1 cm breite Stücke schneiden und ziegelartig in eine ausgebutterte Gratinform einschichten.
  • Die restliche Butter schmelzen. Ich mache das jeweils in der Mikrowelle (ca. 2 min bei 350 Watt).
  • Die Gnocchi mit der geschmolzenen Butter bestreichen und mit dem restlichen Käse bestreuen.
  • Im auf 220°C vorgeheizten Ofen ca. 30 min überbacken.



Fächerkartoffeln


Diese Fächerkartoffeln mache ich gern zum Grillen. Sie kommen immer gut an und bringen auch optisch ein wenig Abwechslung auf den Tisch. Und das Rezept ist wirklich simpel:

Zutaten

  • ca. 12 mittelgrosse Kartoffeln
  • 120 g Kräuterbutter
  • 60 g Parmesan gerieben

Zubereitung

Backofen auf 200° C vorheizen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und trocken tupfen. 20160807_183441

Nun müssen die Kartoffeln im Abstand vom ca. 2 mm eingeschnitten werden. Und zwar so, dass sie unten noch zusammenhalten. Ich lege die Kartoffeln dazu immer zwischen zwei Messerrücken (s. Bild). Natürlich geht das auch mit Teighölzern oder Ähnlichem. Oft wird empfohlen, einen Löffel zu nehmen. Ich komme damit nicht klar. Aber vielleicht hilft es dir ja. Auf jeden Fall wirst du sehen, dass es recht schnell geht, sobald du den Dreh raus hast.

Setze die Kartoffeln nun mit den Fächern nach oben in eine Auflaufform und verteile die Kräuterbutter darauf. Das Ganze kommt nun für ca. 50 – 60 min. in den Backofen.

Sobald die Kartoffeln einigermassen weich sind, streust du den Käse darüber und gibst sie nochmals fürr ca. 10 min. in den Ofen. Fertig (sofern auch der Grillmeister soweit ist;-)).

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